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UDK-Software®

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Die UDK-Software wurde 2008 durch den Web-Katalogdienst InGrid®Catalog abgelöst. Der UDK-Software bestand aus zwei Komponenten dem springe in der Seite Windows-UDK und dem springe in der Seite WWW-UDK.

Windows-UDK

Der Windows-UDK diente in erster Linie als Erfassungskomponente für Umweltdatenkataloge. Die Software stand in einer Einzelplatzversion und als Client-Server-Version zur Verfügung. Zur Unterstützung bei der Datenerfassung und Datenpflege wurden zudem umfangreiche Recherchefunktionen angeboten. In der Anwendung wurden die Datensätze - UDK-Objekte und UDK-Adressen - gepflegt und neu Datensätze erfasst. Über einen Thesaurus-Navigator konnten Schlagworte aus dem Umweltthesaurus des Umweltbundesamtes genutzt werden. Zudem konnten Raumbezüge (z.B. administrative Einheiten) bereits über eine Karte oder eine Auswahlliste zu den Metadaten hinzugefügt werden. Ein UDK-Explorer erlaubte darüber hinaus per Mausklick und drag & drop die Darstellung und Verwaltung der hierarchisch strukturierten Metadaten.

Übersicht über die Versionen des Windows-UDK

Jahr

Version

Anmerkung

2006 bis 2008

Win-UDK 5.1

Umfangreiche Fehlerbehebungen gegenüber der Version 5.0

2004

Win-UDK 5.0

Konformität mit der ISO 19115, Geographic Information - Metadata und der ISO 19119, Geographic Information – Services. Diese Änderung hat Anpassungen im Datenmodell und in der Anwendungsoberfläche erforderlich gemacht. Die ISO-Anpassung betrifft insbesondere die UDK-Objekt-Klassen "Geoinformation / Karte" und "Dienst / Anwendung / Informationssystem".

Die Einzelplatz- und CS-Version beruhen nun, anders als in früheren Versionen, auf einer gemeinsamen Codebasis. Dies hat einige konzeptionelle Änderungen in der Einzelplatz-Version nach sich gezogen. 

Zusammenfassung aller Tools in der UDK-Administrator-Software, einem einzeln zu installierenden Paket. Hier wurden viele zuvor einzeln oder an anderer Stelle abgelegten Administratorenwerkzeuge (UDK-Assistent, Datalink-Manager, UDK-Z, Import, Export) in einer Anwendung zusammengefaßt.

Der Thesaurus 8.1 ist eingebunden

Ausstieg der Republik Österreich aus der Verwaltungsvereinbarung.

2003

Win-UDK 4.3

Erstmals Trennung in Einzelplatzversion (E) und Client-Server-Version (CS). Bei der CS-Version kommunizieren die UDK-Server-Software mit der UDK-Client-Anwendung per SOAP / HTTP.

Wichtigste Neuerungen der Version 4.3:

  • Erweiterte und verbesserte Raum- und Zeitsuche
  • Verschlagwortungsassistent
  • Neue Gemeindekennziffern
  • Überarbeitung UDK-Z: Analysefunktionen erweitert, Doublettenprüfung, weitere Statistikfunktionen, Bearbeitungsmöglichkeit von Hilfetexten, Auswahllisten/Systemtabellen, Pflege von URLs, Möglichkeit des Physikalischen Löschens von Objekten und Adressen
  • Erweiterung der universellen Importschnittstelle
  • Zusammenfassung verschiedener Software-Tools im UDK-Assistenten
  • Generierung von leeren Startkatalogen
  • Update (U-Flag setzen) eines Objektes/Adresse oder Teilbaumes
  • CLOB Felder unter Oracle (nur Einzelplatzversion)
  • Thesaurus 7.0 ist eingebunden
  • Überarbeitung des Aktualisierungszyklusses
  • Gesamtimport auf eine leere Datenbank

 

Win-UDK 4.3 CS

Client-Server-Version: Drei-Schichten-Architektur, Kommunikation über das SOAP-Protokoll

Der Windows-UDK 4.3 CS (Client- Server) ist eine Weiterentwicklung der Einzelplatzversion UDK 4.3 E. Vom funktionalen Umfang her basiert er auf der Version 4.3 SP1. 

Der UDK 4.3 CS erlaubt die Eingabe, Administration und Recherche der UDK-Daten über das Intranet oder Internet. Er  besteht aus einem Server, seinem Administrationstool und einem Client. Der Server wird mittels der Administratorsoftware mit den Datenbanken verbunden und bedient die UDK-Clients, die über ein LAN oder das Internet mit ihm kommunizieren. In das Administrationsprogramm ist der UDK-Z sowie der Datenbankmanager eingebunden.

2002

Win 4.2 SP 2

Neuerungen UDK 4.2 Service Pack 2 sind verschiedene Änderungen und überwiegend Bugfixing,

2001

Win-UDK 4.2 /
4.2 SP 1

  • Datenmodellerweiterungen
  • XML-Import und Export
  • Universelle Importschnittstelle gemäß UDK-DTD 4.2
  • Geomodul erweitert um Straßen und Städte
  • Länderkennzeichen in der Expertensuche und im Ausdruck verfügbar
  • Online- bzw. Offline-Indexgenerierung (Optionen)
  • Bugfixing
  • Veröffentlichungsfeld

 

Win 4.2 SP 1

Neuerungen UDK 4.2 Service Pack 1:

  • Gemeindekennziffernschlüssel und berichtigte Kartenlayer für Hamburg
  • Neue Datenbankfelder (T019_coordinates)
  • Universelle Importschnittstelle: Import von Adressen und Adr.Relationen, Zuweisung von drei Adressen, Reines Objekt- bzw. Adress-Update möglich
  • Sicherer Aktualisierungszyklus (Instanzverwaltung)
  • Verbesserte Indexierung
  • Thesaurus  6.0 wird installiert
  • Thesaurus wird in XML mitinstalliert
  • Vererbung der Freigabeebene (Feld "Veröffentlichung") an Kindobjekte
  • Berücksichtigung der Freigabeebene beim Datenexport

2000

Win-UDK 4.1

  • Einführung der ADO-Technologie im Datenbankzugriff
  • Visual Basic 6.0
  • XML-Austauschformat (statt wie zuvor einfacher ASCII-Text)
  • Flexiblere Verwaltung von Suchindex und Thesaurus im Netzwerk-Betrieb durch getrennte Datenhaltung
  • automatisierte Übernahme von Metadaten aus anderen Systemen über eine universelle Importschnittstelle
  • Export und Import von Teilkatalogen. Möglichkeit des "Einhängens" eines Teilbaumes aus einem anderen Katalog unterhalb eines frei wählbaren Knotens
  • Passwortschutz der Access-Datenbank im stand-alone-Betrieb eingeführt

1998

Win-UDK 4.0

Mit der Version 4.0 wurde die Plattformunabhängigkeit zu Gunsten einer Anwendung für MS-Windows-Betriebssysteme aufgegeben. Weitere wichtige (neue) Eigenschaften waren:

  • Änderungen am Datenmodell und den Objektklassen.
  • Anpassungen an das Kerndatenmodell des CDS und Anpassungen im Hinblick auf Geodaten.
  • Oberfläche nach Windows-Standards (Menüführung, Mehr-Fenster-Technik).
  • stand-alone-Applikation mit Datenhaltung in einer MDB-Datenbank oder einer anderen SQL-fähigen Datenbank per ODBC (Oracle, Informix, Ingres, MS SQL-Server).
  • Programmiersprache Visual Basic 5.0.
  • Einbindung von OLE-Verknüpfungen und einer Schnittstelle, die den Aufruf von WWW-Browsern bzw. Mailprogrammen aus den Metadaten heraus ermöglicht.
  • Einführung von (Quer)-Verweisen zwischen Datensätzen (UDK-Objekten).
  • Ein Thesaurus-Navigator wird Bestandteil der Anwendung.
  • Der UDK-Z wird optionaler Bestandteil der Software (mit eigenem Setup).
  • Einführung von Pflichtfeldern, deren Befüllung software-technisch erzwungen wird

1996

UDK-Z 3.0

Erste Version des UDK-Z zur technischen Unterstützung des Zentralkatalogadministrators (ZKA). MS Access-Anwendung (VBA).

1995

UDK 3.0 / 3.1

Produkt eines 1991 begonnenen und 1995 abgeschlossenen F+E-Vorhabens. Die in ANSI-C geschriebene Version UDK 3.0 war unter den Betriebssystemen UNIX/OSF-Motif und MS-DOS/Windows lauffähig und bot eine graphische Oberfläche für Microsoft-Windows und OSF-Motif.

Die stand-alone-Anwendung nutzte eine proprietäre relationale Datenbank (WATCOM) oder per ODBC ein anderes Datenbankystem innerhalb einer Netzwerk-Architektur. Der Austausch zwischen lokalen Installationen (primäre und sekundäre UDK-Instanzen) mit einem gemeinsamen Katalog erfolgte über den sogenannten Aktualisierungszyklus und den Austausch von ASCII-Dateien mit proprietärem Format.

Optionale externe Module erlauben die Einbindung eines Thesaurus (UDK-T) und eines Amtsverzeichnisses (UDK-A in Österreich).

1991

UDK 1.x / 2.x

Die Entwicklung des UDK wird seit 1991 in einem vom deutschen Umweltbundesamt (UBA) geförderten Forschungsvorhaben durchgeführt. Im Januar 1991 bildete sich eine Kooperation aus mehreren deutschen Bundesländern, die die Weiterentwicklung des UDK finanziell trägt. Die UDK-Koordinierungsstelle als Geschäftstelle der Bund-Länderkooperation ist im Niedersächsischen Umweltministerium angesiedelt.

Auf der Basis eines Ressortvertrages besteht ab 1993 eine enge Kooperation mit Österreich, wo seit 1.1.1995 der Einsatz eines Umwelt-Datenkataloges vorgeschrieben ist. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurde von österreichischer Seite ein Umwelt-Thesaurus entwickelt, der die Verschlagwortung im UDK optional unterstützt.

1990

 

Kabinettsbeschluß in Niedersachsen zum Aufbau eines "Niedersächsischen Umweltinformationssystems (NUMIS)". Der UDK wird als dessen Metadatenkomponente beschrieben.

 

WWW-UDK

Der WWW-UDK diene als reines Recherchewerkzeug im Internet und ermögliche die Suche in einem einzelnen Metadatenkatalog. Der WWW-UDK wurde durch das im Umweltportal Deutschland PortalU abgelöst. In PortalU können die Metadaten aller Kataloge gemeinsam recherchiert werden.

Übersicht über die Versionen des WWW-UDK

Jahr

Version

Anmerkung

2005 bis 2008

WWW-UDK 5.1

  • Erweiterung des Web-UDK um einen OGC-und ISO-konformen Web Catalog Service.
  • Unterstützung aller im Application Profile for CSW 2.0 genannten Anfragetypen
  • Bidirektionalität
  • Kaskadierender Zugriff

2004

WWW-UDK 5.0

  • Erweiterung des Web-UDK 5.0 um die Konformität mit ISO 19115 und 19119, Änderungen am Datenmodell
  • Berücksichtigung alter und neuer deutscher Rechtschreibung
  • Erweiterung der SOAP-Schnittstelle um eine Thesaurussuche
  • Steuerung der Oberfläche über CSS

2003

WWW-UDK 4.3

Verschiedene kleinere Weiterentwicklungen, technische Anpassungen und Fehlerkorrekturen. Neuerungen:

  • Datenaustausch via SOAP
  • Attributsuche
  • Update Expertensuche

2002

 

Implementierung einer bidirektionalen XML-Schnittstelle mit SOAP zur Einbindung des UDK in die Umweltinformationssysteme des Bundes und der Länder.

2001

WWW-UDK 4.2

  • Umstellung auf Java 2
  • Umstellung auf JSP
  • Baumansicht um WWW-UDK
  • Anpassungen aufgrund von Änderungen des UDK-Datenmodells
  • Schnellsuche-Formular zur Einbindung in eigene Web-Seiten
  • Erweiterung der Expertensuche
  • Thesaurusunterstützte Suche
  • Link von Objekten zu Adressen
  • Verschiedene Anpassungen des Java-UDK, u.a. Java Web-Start
  • Zugriffstatistiken

2000

 

Erweiterung der Portierung des WWW-UDK 4.0 auf die Datenbanksysteme MS SQL Server 7.0 und Informix 7.31 und den Web-Server Internet Information Server 4.0

1999

WWW-UDK 4.0

Neuentwicklung auf der Basis der Architektur von WebCDS, d.h. serverseitig wird nun Java eingesetzt, während auf der Browser-Seite weiterhin "klassisch" HTML via HTTP-basierter Kommunikation genutzt wird.

Neben diesem Technologiewechsel sind folgende wichtige Neuerungen enthalten:

  • Berücksichtigung des modifizierten Datenmodells der UDK Version 4 bei WWW-UDK.
  • Erweiterung um eine für die Anwender transparente verteilte Suche auf mehreren UDKs (auf mehreren Servern verteilte Datenbestände, also mehrere Instanzen des UDK, sogenannter Virtueller UDK).
  • Realisierung mit ORACLE und Apache Webserver

Neben dem HTML-UDK enthält diese Version auch die Komponente Java-UDK (J-UDK). Statt einer HTML-Benutzeroberfläche wird hier ein Applet mit erweiterter Funktionaliät, z.B. Karten-basierter Suche, in den Browser geladen.

1995

WWW-UDK 3.0 bzw. 3.1

Für den Datenzugriff auf öffentlichen Netzen (Internet) sowie in Behörden-internen Intranets wurde am FZI in Karlsruhe ein WWW-UDK entwickelte und realisierte.

Basiert technisch auf dem "klassischen" Ansatz für online Datenbankzugriffe im Web: Common Gateway Interface (CGI), HTTP und HTML. Die eigentlichen Datenbankzugriffe erfolgen in C-Programmen mit Embedded SQL.

 

gein Logo

Das Umweltinformationsnetz Deutschland GEIN® (German Environmental Information Network) wurde von 2000 bis 2006 zunächst vom Umweltbundesamt Berlin und später von der Koordinierungsstelle UDK/GEIN als Portal betrieben. Es ermöglichte die Suche nach Umweltinformationen im Bestand zahlreicher öffentlicher Einrichtungen. Dabei wurden über GEIN® nicht nur Webseiten zusammengeführt, sondern auch Datenbankinhalte erschlossen, die über herkömmliche Suchmaschinen nicht gefunden wurden ("hidden web"). Das Umweltinformationsnetz Deutschland wurde in einer engen Kooperation zwischen Bund und Ländern entwickelt. Es entstand unter dem Titel "GEIN 2000" im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsvorhabens des Umweltforschungsplans (UFOPLAN) beim Umweltbundesamt. Ab dem 1.1.2003 wurde GEIN® dann von der Koordinierungsstelle UDK/GEIN (heute Koordinierungsstelle PortalU) auf der Grundlage der Bund-Länder-Verwaltungsvereinbarung UDK/GEIN betrieben und weiterentwickelt. 2006 wurde GEIN® durch PortalU® abgelöst. PortalU basiert hierbei auf einer neueren technischen Lösung bei der die Integration der Funktionalitäten von GEIN® und der UDK-Software zusammengeführt wurden.

Fachkonzept


Teil 1: Istaufnahme des Informationsangebots     (Version 1.2 vom 02.11.1999)

Word97, gezippt (3,1 MB)


Teil 2: Die verteilte Suche von GEIN 2000   (Version 1.2 vom 02.11.1999)

Word97, gezippt (1,1 MB)


Teil 3: GEIN 2000 als Internet-Anwendung     (Version 1.2 vom 02.11.1999)

Word97, gezippt (1,4 MB)


Teil 4: Navigations- und Funktionsmodell    (Version 1.2 vom 02.11.1999)

Word97, gezippt (1,1 MB)

DV-Konzept


DV-Konzept  (Version 1.1 vom 29.10.1999)

Word97, gezippt (1,1 MB)

Weitere Dokumente


Handbuch für gein®-Informationsanbieter    (Version 1.2 vom 11.02.2004)

PDF (470 kB)


Abschlußbericht GEIN 2000    (Version vom 31.5.2001)

Word97, gezippt (2,1 MB)

 


Ranking-Verfahren in GEIN 2000 (Arbeitspapier)    (Version 2.0 vom 2. Dezember 1999)

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